Methodischer Projektkern

Methodischer Projektkern

Für die Erhebung der nutzeranalytischen Daten steht ein umfassendes Methodenrepertoire aus dem Bereich der Nutzerforschung zur Verfügung, das im Rahmen der Workshops mit den Internationalen Forschungsgruppen herangezogen wird.

Zur Untersuchung der Humanist Computer Interaction werden dabei verschiedene Instrumente des Usability- und Requirement-Engineering zur Erhebung und Auswertung der Workflows in den Workshops, der individuellen Einschätzungen der Probanden sowie der Ergebnisse aus Befragungen von Nutzern digitaler Methoden mit unterschiedlichen Erfahrungshorizonen zum Einsatz kommen.

So werden je nach Bedarf im Rahmen des Vorhabens Methoden wie Nutzerbeobachtung, Digitale Tagebücher, Expertenbefragung, Bildschirmaufzeichnung, Eye-Tracking, (Retrospective-)Think-Aloud, Cognitive Walkthrough und weitere Instrumente zum Einsatz kommen. Die Studie soll nicht nur grundlegende Aufschlüsse über verschiedene Formen geisteswissenschaftlichen Arbeitens in virtuellen Forschungsumgebungen liefern, sondern auch innovatorische Potentiale digitaler Kollaborationen in den Geisteswissenschaften identifizieren.

Als Orientierungsmatrix zur Identifikation von Innovationspotentialen dienen verschiedene Arten des Zugangs zu digitalen Ressourcen. Dabei kann in einer ersten Differenzierung zwischen Zugang zu Daten, Zugang zu Werkzeugen, Zugang zu Rechnerkapazitäten und Zugang zu Kollaborationsmöglichkeiten unterschieden werden. Zur Messung der Innovationspotentiale wurden jeweils entsprechende Konstrukte definiert, die im Zuge der Erhebung der Nutzerperspektiven abgefragt werden.

Beobachtungslabor der Hochschule Mainz.

Die Untersuchung der digitalen geisteswissenschaftlichen Workflows wird durch die Professur für Wirtschaftsinformatik und Medienmanagement (Prof. Dr. Sven Pagel) am Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Mainz durchgeführt.